Hintergrund: Manhattan TraffIQ

Hintergrund: Manhattan TraffIQ

von Sezgin Güven

Story und Titel

Schon beim abstrakt gestalteten 2011er Spiel „Oblong“ hatten Testspieler die Assoziation, die quadratischen Counter könnten Häuserblocks in einem für USamerikanischen Großstädte typischen Muster rechtwinklig angeordneter Straßen sein. Weil sich die Punkte, die von einem Spieler platziert bzw. übernommen werden, meist entlang von „Straßen“ oder in bestimmten „Stadtteilen“ häufen, lag die Assoziation mit Haltestellen nahe. In der jetzigen Version „TraffIQ“ geht es darum, Taxen und Busse so in der Großstadt zu platzieren und durch den Verkehr zu bewegen, dass Wagen der konkurrierenden Mitspieler im doppelten Sinne des Wortes „aus dem Verkehr gezogen“ werden. So entstand der Arbeitstitel des Spiels „Manhattan TraffIQ“ (wobei „TraffIQ“ aus „traffic“, englisch „Verkehr“ und „IQ“ für
„Intelligenzquotient“ zusammengesetzt ist): Es geht bei dem Spiel darum, sich im Straßenverkehr möglichst intelligent zu positionieren.

Hintergrund

Manhattan TraffIQ war Teilnehmer des Autorenwettbewerbes von www.spielmaterial.de, bei dem es darum ging, ein Spiel zu entwickeln, welches in eine kleine Metallbox passt. Letztlich zeigte sich aber, dass es ziemlich eng wurde und dem Spiel eine größere Packung guttun würde, so dass das Spiel in einem normalen Karton erschien.

manhatten traffiq

Änderungen gegenüber Vorversionen

  • „TraffIQ“ gegenüber „Manhattan Sightseeing“ und „Manhattan BusStop“: Um dem Spiel mehr taktische Tiefe zu verleihen, können die ieigenen Spielfiguren (hier „Wagen“) ab jetzt unter bestimmten Voraussetzungen auf dem Spielfeld versetzt werden (Version 1).
  • Version 2.1 (07/2012): Das Spielprinzip ändert sich in einem Punkt grundlegend: Man muss nicht mehr 1 bis 3 Stadtteile anlegen, sondern wählt aus durchführbaren Aktionen jeweils 2 aus, darunter Anlegen und Nachziehen. Die Wahlmöglichkeiten werden durch (7) ausliegende Aktions-Plättchen visualisiert. Die (49) Stadtteil-Counter werden grundlegend neu gestaltet. Die Straßen an den Rändern der Counter sind nicht mehr hellgrau sondern schwarz, um das entstehende Straßennetz deutlicher hervortreten zu lassen. Um die Wasser- und Grünflächen stärker als zusammenhängende Flächen von den bebauten Flächen abzugrenzen, werden Wasser- und Grünflächen weiterhin als Dreiecke bis zur Mitte des Quadrat-Counters dargestellt, bebaute Flächen dagegen nur als Balken hinter der Straße am Rand der Counter. Dadurch entstehen weiße Flächen, die ebenfalls dazu beitragen sollen, das Gitter des Straßennetzes besser zu erkennen.
  • Version 2.2 (08/2012): Grünflächen werden grundsätzlich wie Wasserflächen behandelt, d.h. durch sie führen keine Straßen mehr. Die Straßen unterbrechende Wirkung von Grün- und Wasserflächen ist notwendig, um die Dominanz einmal führender Spieler angreifbarer zu machen.
  • Version 2.3 (09/2012): Die Zahl der Aktions-Plättchen wird von 7 auf 6 reduziert. Die Aktion „Konkurrenten aus dem Verkehr ziehen“ muss nicht mehr gesondert gewählt werden, sondern ist erlaubt im Anschluss an die Aktionen „(Stadtteil) anlegen“, „Taxifahrt“ und „Busfahrt“.
  • Version 2.4 (09/2012): Das Stadtteil-Portfolio wird verändert, die Zahl der Grün- und Wasserflächen dabei verringert, um die Entstehung längerer Straßen zu erlauben. Das Spiel wird dadurch taktischer und weniger glücksabhängig.
  • Version 2.5 2.4 (10/2012 bis 12/2012): Um den Startspieler-Nachteil zu eliminieren wird ein T-förmiges Startfeld „Times Square“ eingeführt.
  • Version 2.6 (12/2012 bis 01/2013): Das Stadtteil-Portfolio wurde um die 6 Stadtteil-Counter verkleinert, die in den Testspielen am wenigsten verwendet und als Nachteil empfunden wurden: Der Glücksfaktor sinkt dadurch noch weiter.
  • Version 2.7 (ab 01/2013): Das Startfeld „Times Square“ wurde mit der diagonal verlaufenden Straße „Broadway“ ergänzt. Es gibt ein alternatives Start-Szenario „Central Park“, das neben der Rückseite des Startfeldes auch die Rückseiten der 6 Aktions-Plättchen verwendet. Ferner wurde das Stadtteil-Portfolio ein weiteres Mal behutsam optimiert, wobei u.a. zwei Stadtteile mit diagonalen Straßen eingeführt werden.

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